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Abschlussarbeit mit LaTeX

Aus dem LaTeX-Arbeitsverzeichnis meiner Bachelorarbeit habe ich eine Vorlage für Abschlussarbeiten abstrahiert, welche für andere Arbeiten des gleichen Fachkreises Verwendung finden könnte.
(Für Fachkreise außerhalb der organischen Chemie sollte man lieber andere Vorlagen verwenden)

Erstelldatum Download
2021-09-30 Abschlussarbeit-Vorlage.zip (253,4 kB)

Für Hilfe mit LaTeX verweise ich auf die offizielle Quelle TeX Users Group, von der man unter anderem eine vollständige TeX-Distribution mit dem Namen TeX Live beziehen kann. Für Pakete und Dokumentationen schaut man bei CTAN - Comprehensive TeX Archive Network vorbei. TeX-Live spiegelt im Grunde alle dort verzeichneten Pakete wieder (daher auch der Name).
Mit dem Buch "Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX" bin ich in das Thema eingestiegen, wobei es sich hierbei in meinen Augen um "geballtes Halbwissen" handelt. Ansonsten ist YouTube bereits von Tutorials zu LaTeX überfüllt.


Gnuplot

Wenn man häufig gnuplot benutzt bietet es sich auch hier an, eine Vorlage zu schreiben, in der man Dinge vorschreibt wie etwa Linienfarben und in der die grobe Struktur der plotting-Befehle geregelt ist. Somit wird das Arbeiten mit Gnuplot schneller und übersichtlicher. Die folgende Vorlage ist sehr allgemein gehalten und beinhaltet all jene Befehle, die in meinen Arbeiten mit dem Programm immer wieder vorgekommen sind. Man kann diese natürlich beliebig erweitern oder abändern.

plotSomething.gnu (668 B)

Bemerkung:

Diese Vorlage ist für den Gebrauch mit LaTeX zusammen ausgelegt. Daher erzeugt sie bei Anwendung im Arbeitsverzeichnis automatisch auch schon eine .tex-Datei und eine .eps-Datei. Nicht jedem ist bekannt wie man diese Dateien als Graphik in LaTeX einbindet. Wenn man weiß wie es geht, ist es aber ganz einfach und ich habe es zu meiner Standard-Vorgehensweise gemacht, weil es mit vielen Vorteilen verbunden ist.

Bei dieser Vorgehensweise werden nämlich die graphischen Elemente des Plots (der Graph selbst, das Koordinatensystem usw.) in der .eps-Datei gespeichert; also als Vektorgraphik. Diese lässt sich später ohne Verschlechterung der Auflösung skalieren.

Textelemente hingegen, wie die Achsenbeschriftung oder die Beschriftung der Graphen werden zusammen mit der Information, wo und wie diese erscheinen in der .tex-Datei gespeichert. Dies erlaubt es, kleinere Fehler wie etwa typos nach Aufrufen von Gnuplot noch zu verändern, ohne erneut Gnuplot laufen zu lassen. Dazu kommt, dass sich spezielle Formatierungen und Sonderzeichen in der .tex-Datei verwirklichen lassen, sodass man sich nicht mit der etwas klobigen gnuplot-Syntax im Detail außeinandersetzen muss.

Hier also noch ein Anwendungsbeispiel, wie man diese Form von Graphik in ein LaTeX-Projekt einarbeitet: Anwendungsbeispiel-gnuplot-vorlage.zip (47,3 kB)

Wenn man stattdessen etwa eine simple .png-Datei als output haben möchte (würde ich nur machen, wenn der Plot unverarbeitet präsentiert werden soll), müssen nur die letzten paar Zeilen der .gnu-Datei geändert werden. Das könnte dann wie in folgender Datei aussehen:

plot_something-with-png-output.gnu (663 kB)